Holzleim in der Acrylmalerei

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Holzleim in der Acrylmalerei

Holzleim – ich liebe dieses so vielfältige Hilfsmittel in der Acrylmalerei! Holzleim ist billig, einfach zu bekommen, und unglaublich toll einsetzbar!

Holzleim

  • verdünnt als Acrylbinderersatz
  • stark verdünnt als ein Glanz-Firnis
  • auf eine Farbschicht aufgetragen als Schutz dieser bei der Kratztechnik
  • Kleber für alle möglichen Dinge auf das Bild/die Leinwand
  • ganz stark verdünnt aufgebracht auf geformte Teile aus Küchenrolle/Servietten/Taschentüchern, als Stabilisator für die Form
  • verdünnt in die Farbe eingemischt und/oder in Verbindung mit Tapetenkleister ein sehr interessantes Fließmittel für Schütt- und Fließtechniken

Beispiel Kratztechnik:

Eine Grundfarbschicht malen (einfarbig oder bunt, je nach gewünschtem Ergebnis), trocknen lassen, streichfähig verdünnten Holzleim auftragen, trocknen lassen. Deckfarbe mit Tapetenkleister gemischt auftragen und dann die gewünschten Formen und Figuren mit Löffel und Spachtel auskratzen. Die untere Schicht bleibt unversehrt durch den Holzleim. Ist alles getrocknet sind die Farben stabil miteinander Verbunden.

Beispiel Fließtechnik:

Eine Farbschicht mit dünnem Tapetenkleister gemischter Farbe aufbringen. Farben mit stark verdünntem Holzleim mischen und auf das Bild „klecksen“. Das Bild anheben und die Farben laufen lassen, ggf das Bild drehen, nachkippen oder mit der Sprühflasche mit etwas Wasser ansprühen und noch stärker laufen lassen. Trocknen lassen und nach Wunsch so belassen oder noch mit dem Pinsel Akzente ausarbeiten.

Weitere Tipps und Tricks in Kurzform wie immer hier: Malerei – was man so braucht – oder auch nicht 😉

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