Folientechnik

Folien Folientechnik Malerei

Folientechnik

Folientechnik findet man eher bei der Acrylmalerei, aber auch bei Aquarell mit kräftigeren Farbaufträgen ist sie möglich, man muss sich nur ein wenig mehr beeilen, da die Farbe doch schneller trocknet als Acryl.

Farbe auf den Untergrund auftragen, Folie darauf legen und dann bewußt Falten und Knicke schieben, bis alles ganz zerknittert aussieht.
Nun ist Geduld gefragt, denn die Farbe muss ziemlich lange fester werden. Unter der Folie dauert das deutlich länger, da die Oberfläche jetzt ja luftdicht verschlossen ist. Wenn die Falten sich nicht mehr verformen beim Abziehen der Folie (vorsichtig an einer Ecke testen ), nimmt man die Folie ab und lässt dann alles ganz durchtrocknen.

Je nach benutzter Folie gibt es die unterschiedlichsten und sehr interessante Strukturen! Man kann auch ganz bewußt eher rundlich arbeiten und hat dann einen organisch wirkenden Hintergrund.

Noppenfolie kann man auch einfach nur aufdrücken um die Struktur zu übertragen – in Farbe oder Strukturpaste gleichermaßen.

Mit Cellophanfolie kann man besondere Effekte durch aufkleben bei einer Collage erreichen.

In der Acrylmalerei kann man ebenso auch die Folie mit einer Heißluftpistole auf die Leinwand aufschmelzen und so zu einem Teil des Bildes werden lassen.

Diesen und weitere Tipps, zusammen mit einigen Bezugslinks wie immer hier: Malerei – was man so braucht

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