Die Eli An, das Acryl, die Leinwand und die Pinsel

Acryl Gemälde Malerei Kratztechnik

Die Eli An, das Acryl, die Leinwand und die Pinsel

Acrylmalerei – damit arbeite ich ja noch nicht lange – und es ist was ganz anderes als bisher!

Abstraktes Acryl und die Leinwände – nenene, wie heranwachsende Kinder!

Erst hat man so eine Vorstellung, wohin es führen soll, und wie das Ergebnis dann aussehen sollte.

Tja, dann gehts los, man gibt eine grobe Struktur vor, und merkt schon, dass das nicht ganz so….oder doch?
Zweifel kommen auf, ob man das jetzt so wollte, oder ob eigentlich ein anderer Weg…. Ne, ist schon gut so!

Irgendwie wurschtelt man sich in die Richtung die man meint vorgehabt zu haben, stellt dann aber fest, dass es irgendwie dann doch anders, aber noch ähnlich wie gedacht, läuft, doch dann!

Dann kommt die Pubertät ins Bild – da wehrt sich die Leinwand da streikt die Farbe, der Pinsel läuft plötzlich seitwärts weg, die Farbe trocknet zu schnell, die andere zu langsam – zum Haare raufen!
Man versucht Farbe und Werkzeug in die eigene Richtung zu zwingen, scheitert, tobt, flucht, gibt nach, folgt dem Eigensinn des Bildes ein Stück weit
– und erst, wenn man es „laufen lässt“ – eine Übereinkunft mit den Elementen gefunden hat, entsteht auf einmal ein Bild, ein wunderschönes, nicht perfektes, aber ganz einzigartiges Bild –

das ganz anders aussieht, als der Plan war- ein Bild, dass einen selbst überrascht und dabei zufrieden stellt auf seine eigene, eigentümliche Art.

– So erlebt eine Eli An die abstrakte Acryl-Malerei.

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